Württembergischer Schützenverband 1850 e.V.

RZ Prdikat ausgezeichnetes Unternehmen web


Alle zwei bis drei Jahre zeichnen der Landessportverband und das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg „Partnerbetriebe des Spitzensports“ aus. Diese ermöglichen Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern, ihre Leistungssportkarriere mit einer Berufsausbildung, Beschäftigung oder einem dualen Studium zu vereinbaren, indem sie die Athletinnen und Athleten beispielsweise für Trainingszeiten oder Wettkämpfe freistellen oder die Streckung der Ausbildungszeit ermöglichen.

Auch der Württembergische Schützenverband 1850 e.V. (WSV) wurde Anfang April im Kunst-Turn-Forum in Stuttgart als „Partnerbetrieb des Spitzensports“ ausgezeichnet. Seit September 2016 absolviert die Para Ski alpin Rennläuferin Andrea Rothfuss eine dreijährige Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau beim WSV. Bei Ski-alpin-Wettkämpfen konnte sie schon zahlreiche Erfolge einfahren, unter anderem die Goldmedaille bei den Winterparalympics 2014 in Sotchi im Slalom. Bei den Weltmeisterschaften 2017 gewann sie die Goldmedaille im Riesensalom und Slalom. LSV-Präsidentin Elvira Menzer-Haasis machte deutlich, was auch für den WSV bei der Bewerbung der Spitzensportlerin von Bedeutung war: „Die Unternehmen haben erkannt, dass sie von den Soft Skills der Sportler – wie Ausdauer, Teamfähigkeit und Fairness – einen hohen Nutzen ziehen können. Egal ob Sportler oder Unternehmen: Alle Beteiligten an der Initiative ´Partnerbetriebe des Spitzensports' profitieren nachhaltig.“

Neben 20 anderen Unternehmen, kommunalen Einrichtungen und Verbänden aus dem Südwesten bekam auch der Württembergische Schützenverband Stele und Urkunde von Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, LSV-Präsidentin Elvira Menzer-Haasis und Dirk Schimmelpfennig, Vorstand Leistungssport des Deutschen Olympischen Sportbundes, überreicht. „Unsere Initiative hat sich hervorragend entwickelt. Das liegt vor allem daran, dass wir viele Partner haben und zusammen mit dem Landessportverband und der Wirtschaft an einem Strang ziehen“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Auch Dirk Schimmelpfennig würdigte die Aktivitäten Baden-Württembergs: „Die Initiative hat bundesweit Vorbildcharakter und funktioniert vor allem regional. Wichtig ist, dass Betriebe gefunden werden, die bezüglich der individuellen Förderung und der Trainingsstätten in Athletinnen- und Athletennähe sind.“ Mit dem Olympiastützpunkt in unmittelbarer Nachbarschaft ist diese Voraussetzung beim WSV, zumindest was das Athletiktraining angeht, hervorragend gegeben.

Ein weiteres bekanntes Gesicht fand sich unter den Gästen wieder: André Link, Fünftplatzierter (Freie Waffe) bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro. Er absolviert derzeit ein Duales Studium der Wirtschaftsinformatik bei der HERMA GmbH in Filderstadt.

Näheres zur Initiative „Partnerbetrieb des Spitzensports“ erfahren Sie unter www.partnerbetrieb-spitzensport.de. Einen kurzen Nachbericht können Sie sich bei REGIO TV Stuttgart ansehen. Und hier geht's zum Imagefilm "Partnerbetriebe des Spitzensports".

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Bildquelle: Landessportverband Baden-Württemberg

Pressespiegel Landessportverband Baden-Württemberg