Württembergischer Schützenverband 1850 e.V.

LogoDSB newsletterWie der Deutsche Schützenbund aktuell mitteilte, werden die Deutschen Meisterschaften Vorderlader 2021 in Pforzheim abgesagt. Damit finden auch keine Württembergischen Meisterschaften in dieser Disziplin statt. Wie mit den nachfolgenden Deutschen Meisterschaften verfahren wird, steht derzeit noch nicht fest.

wsv logo internetDie Sportministerkonferenz der Bundesländer hat in ihrer letzten Sitzung ein Rückkehrkonzept für den Sport entwickelt. Stufenweise soll zunächst der Sport für Kinder und Jugendliche ermöglicht werden, anschließend Sport mit Abstand und ohne Kontakt für definierte Gruppengrößen. Als weitere Schritte dann Sport in Hallen mit Abstand, im Anschluss daran ohne Abstand, mit Kontakt im Freien und dann in Hallen, als letztes dann Mannschaftssport im Freien, später in Hallen und dann mit Zuschauern. Diese Vorgehensweise entspricht den Leitplanken, die auch vom DOSB empfohlen werden. Mit diesem Konzept wird sich in der nächsten Woche auch die Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) befassen, die gemeinsam mit der Bundeskanzlerin tagen wird. Lt. Beschluss der letzten MPK soll auch den Sportvereinen endlich eine Öffnungsperspektive gegeben werden.

Für die Sportschützen in Württemberg sind diese Beschlüsse enorm wichtig. Hoffen wir doch alle, dass endlich die Schützenhäuser wieder geöffnet werden können. Als Sportart, die ihren Sport sowieso mit Abstand Sport ausübt und auf Grundlage der Hygienekonzepte des vergangenen Jahres, stellt die Wiederaufnahme des Schießsports kein Problem dar.

Zu erwarten ist nun, dass zunächst der Trainingsbetrieb in den Schützenhäusern wieder möglich sein wird. Erst im Anschluss daran wird dann hoffentlich auch der Wettkampfbetrieb möglich sein.

Dieser zeitliche Ablauf ist letztlich auch für die Durchführung der Württembergischen Meisterschaften 2021 relevant. Ob diese dann wie in den früheren Jahren (an mehreren Wochenenden an mehreren Austragungsorten) oder ggf. als Qualifikationsmodus durchgeführt werden können, bleibt abzuwarten. Solange der Stufenplan nicht vorliegt, können keine Aussagen zu möglichen Terminen oder der Art der Durchführung gemacht werden.

Sobald einigermaßen verlässliche Aussagen getroffen werden können, werden weitere Informationen bekannt gegeben. (gs)

csm Bronze Walter Osijek 98bbd34d9bWalter hatte im Finale der besten acht Luftpistolen-Schützen zwei russische Konkurrenten um den einen noch zu vergebenen Quotenplatz. Der 21-Jährige erwischte einen guten Start, ehe er im achten (8,6), elften (9,1) und zwölften Schuss (9,3) viele Ringe liegen ließ und zurückfiel. Doch Walter kämpfte und schoss sich mit sechs z.T. hohen Zehnerwertungen in Serie bis auf Platz zwei. Kurze Zeit später war die Bronzemedaille sicher, doch der Quotenplatz in Gefahr. Mit 0,2 Ringen Rückstand auf den Russen Vadim Mukhametyanov ging es in die Schüsse 21 und 22, dort gelangen dem DSB-Schützen „nur“ eine 9,6 und eine 9,8 – der Tokio-Startplatz ging mit 1,0 Ringen Vorsprung an den Russen. Damit verpasste er wie schon bei der Druckluft-EM 2020 bei der EM in Wroclaw/POL (Platz 5) den begehrten Quotenplatz ganz knapp. Georgi zollte ihm höchsten Respekt: „Großes Kompliment an Robin. Zwei Jahre bei den Männern und bei beiden Europameisterschaften im Finale. Dieses Mal ist er mit einer Bronzemedaille belohnt worden, ich bin überzeugt, dass Paris auf ihn wartet!“ Ins gleiche Horn stieß DSB-Sportdirektor Heiner Gabelmann für den in der Dopingkontrolle sitzenden Bronzemedaillengewinner: „Das war ein starkes Finale, in dem er zwei der sehr starken Russen hinter sich gelassen und den Dritten unter Druck gesetzt hat. Er ist der Jüngste im Pistolenkader der Männer, das Ziel lautet ganz klar Paris 2024.“ Und bei Walter selber überwog eindeutig die Zufriedenheit über einen starken Wettkampf und seine erste EM-Medaille im Erwachsenenbereich: "Im Finale war ich aufgeregter als sonst, weil es seit langer Zeit wieder ein Finale war. Im Verlauf wurde es fast entspannt, am Ende aber wieder nervöser, weil es um die Medaillen ging. Bronze ist natürlich ein Erfolg, mein Ziel war es, unter die Top Ten zu kommen. Dass ich den Quotenplatz verpasst habe, ist schade, aber war nicht mein Hauptziel. Das wäre ein Bonus gewesen.“ Den Gesamtartikel zur EM in Osijek finden Sie hier.

 

Foto: Deutscher Schützenbund

Foto: DSB / Werden nicht benutzt: Die Schießscheiben für die Bundesligasaison 2020/21 bleiben leer.

BL Finale Bogenschiessen DSBAm Ende kam es, wie zu befürchten war: Die Bundesliga-Saison 2020/21 im Bogensport findet nicht statt. Der Ligaausschuss, der bis zuletzt darauf gehofft hatte, zwei Vorrunden-Wettkämpfe und das Bundesligafinale am 20. Februar in Wiesbaden auszutragen, sagte am gestrigen Dienstagabend die Saison ab. 

Foto Michael Heise EM Team LP 371ab2fc68Das deutsche Luftpistolen-Sextett, inklusive der Junioren sogar ein Dutzend, für die EM in Osijek/CRO (24. Mai bis 5. Juni) steht fest bzw. muss noch durch den Bundesausschuss Spitzensport final bestätigt werden. Bei der EM-Qualifikation am Wochenende in München schossen Julia Hochmuth, Carina Wimmer, Svenja Berge, Philipp Grimm, Robin Walter und Michael Heise am besten. „Das Niveau bei den Frauen und Männern war gut“, zeigte sich Bundestrainerin Barbara Georgi zufrieden.

Nach der langen Wettkampfpause wurde die Qualifikation mit Spannung erwartet. Bei den Frauen präsentierte sich Julia Hochmuth am stabilsten: Dreimal lieferte Hochmuth ein Ergebnis über 570 Ringe und landete damit an der Spitze“: Ich bin super in die Qualifikation reingekommen beim ersten Wettkampf und habe gemerkt, dass leistungsmäßig auch noch Reserven da sind. Schwierig wurde es eher auf der körperlichen Ebene, da ich grob ein halbes Jahr nach meiner Halswirbelsäulen-OP noch nicht wieder 100% fit bin und die Qualifikation aus drei Wettkämpfen in 1,5 Tagen besteht“, zeigte sich die Ludwigsburgerin mit insgesamt 1720 Ringen zufrieden. Carina Wimmer (1717) brachte ebenfalls zwei Serien über 570 Ringe auf die Scheibe wie die Qualifikations-Überraschung Svenja Berge (1711).

Innenzehner entscheiden über Platz drei
Bei den Männern bildeten Philipp Grimm und Robin Walter ringgleich (1736) die Spitze – zwei Ergebnisse über 580 Ringe sorgten für die souveräne Qualifikation.

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