Württembergischer Schützenverband 1850 e.V.

Zu unserer

Info-Tour 2019 im WSV

laden wir ganz herzlich alle Mitglieder unseres Verbandes ein.
Der nächste Termin ist der 18.11.2019 im SK Schwäbisch-Gmünd/ Bezirk Mittelschwaben bei der Skam Oberböbingen.

Alle Details zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie HIER.

 

Info Tour 2019Alle Termine können unabhängig der eigenen Kreis- und Bezirkszugehörigkeit wahrgenommen werden. Wir freuen uns auf interessante Diskussionen und einen informativen Austausch und stehen für Fragen und Anregungen zu allen Themen gerne zur Verfügung.


 

Verbandsentwicklung im WSV – Präsidium auf Tour

Die ersten Infoabende im Verbandsgebiet sind absolviert

 

Die ‚Verbandsentwicklung‘ ist seit längerer Zeit DAS Thema im WSV. Sei es in den Bezirken, den Kreisen, den Vereinen, bei Meisterschaften, Ligawettkämpfen oder Schützentagen: das Thema bewegt unsere Mitglieder. Im Rahmen des Landesschützentages im Mai 2019 in Geislingen wurden die bis dahin erarbeiteten Diskussionsvorschläge erneut präsentiert. Und auch im Anschluss an diese Veranstaltung ging der Diskussionsprozess während der Württembergischen und Deutschen Meisterschaft weiter und ist in die Überlegungen, wie sich der Verband zukünftig strukturell aufstellen sollte, eingeflossen.

Bereits vor diesem Landesschützentag war klar, dass der bis dato von der Arbeitsgruppe benutzte Arbeitstitel „Region“ für die angedachten Zusammenschlüsse von Schützenkreisen nicht die Zustimmung der Basis findet. Unsere Schützenkreise sind im württembergischen Schützenwesen sehr stark mit genau dieser Bezeichnung verankert, die daher beibehalten werden muss und wird. Ein spannender Impuls war dies aber dennoch. Es gibt zahlreiche Gespräche zwischen den Schützenkreisen, mal mehr oder mal weniger fortgeschritten. Es ist schön zu sehen, dass die Schützenkreise die Chance nutzen, um sich dazu Gedanken zu machen – mit welchem Ergebnis auch immer. Bereits die aktuelle WSV-Satzung erlaubt diese Zusammenschlüsse von Schützenkreisen zu einer neuen Untergliederungseinheit ja schon, auf freiwilliger Basis ist dies damit auch zukünftig umsetzbar.

Der ursprüngliche Vorschlag mit dem „Regionenmodell“ hätte den Wegfall der Bezirksebene zur Konsequenz. Wie schon angedeutet gibt es auch bei diesem Thema viele Diskussionen und Gespräche. Es zeigt sich, dass der WSV über sein Verbandsgebiet hinweg sehr heterogen aufgestellt ist. Daher soll es zunächst keinen grundsätzlichen Wegfall der Bezirke geben: Die Mitgliedsvereine sollen selbst entscheiden, welche Vorteile der Bezirk für sie hat und welche Aufgaben er übernimmt bzw. zukünftig übernehmen wird. Da es für den WSV eine Entscheidung von hoher Tragweite ist, wird diese Entscheidung beim Landesschützentag 2020 in Albershausen bezirksweise vorgenommen werden.

Ebenfalls bei der diesjährigen Mitgliederversammlung wurde darauf hingewiesen, dass – um die Schützenkreise näher an die Landesverbandsebene zu rücken – Kreisoberschützenmeister (im Landesausschuss), Kreissportleiter (im Landessportausschuss) und Kreisjugendleiter (im Landesjugendausschuss) zukünftig in den Landesgremien vertreten sein müssen, um den direkten Kontakt zu den Mitgliedsvereinen zu haben. Um dies zu ermöglichen, bedarf es einer Satzungsänderung, die beim Landesschützentag 2020 zur Abstimmung vorgelegt werden soll.

Dass die Kreismeisterschaft ab 2020 die Qualifikationsebene zu den Württembergischen Meisterschaften sein wird, ist ebenfalls schon im Mai bekannt gegeben worden. Letztlich wurde hier ein Beschluss umgesetzt, den der Landessportausschuss bereits im Jahr 2016 einstimmig gefasst und an das Landesschützenmeisteramt herangetragen hatte. Anlässlich dieser Sitzung war gefordert, eine Qualifikationsebene bei den Meisterschaften herauszunehmen, um vor allem die Terminsituation bei den Schützen zu entlasten.

Der damals schon gestartete Verbandsentwicklungsprozess bedingte, diese Entscheidung zunächst noch aufzuschieben und die Diskussionen und Ergebnisse abzuwarten. Jetzt war der richtige Zeitpunkt gekommen, um diese Festlegung vorzunehmen. Bezirksmeisterschaften können weiterhin angeboten werden, sie haben aber keinen Meldestatus für das Land.

Bis zum Verfassen dieses Artikels haben fünf Informationsabende stattgefunden. Als Zwischenfazit kann man festhalten, dass alle Veranstaltungen sehr gut besucht waren. Die Vereine interessieren sich für die Zukunft ihres Verbandes. Es wurde lebhaft diskutiert, hinterfragt und auch kritisiert. Am Ende aller Infoabende war eine überwiegend positive Stimmung und die Erkenntnis wahrnehmbar, dass es Veränderungen geben muss. Positiv wurde dargelegt, dass die Mitgliedsvereine nun selbst über ihre Bezirke entscheiden sollen. Es gibt sicherlich noch einige Punkte, die noch detailliert ausgearbeitet werden müssen. Aber – der WSV ist mit seinen Vereinen auf einem guten Weg in die Zukunft.

Innenminister Seehofer schießt bei der Waffenrechtsänderung über das Ziel hinaus.


Die geplante Novelle des Waffengesetzes geht deutlich über die Vorgaben der EU-Feuerwaffenrichtlinie hinaus. Das Bundesinnenministerium will in einer Nacht-und-Nebel-Aktion unüberlegte Verschärfungen durchsetzen und legale Waffenbesitzer grundlos bestrafen.

(Berlin, 23. Oktober 2019) Bundesinnenminister Horst Seehofer will das Waffengesetz drastisch verschärfen und nutzt unter anderem das Attentat von Halle als Vorwand. Der Täter hatte sich seine Waffen mit einem 3-D-Drucker selbst gebaut. Die Verbände des Forum Waffenrecht und der Deutsche Schützenbund protestieren entschieden dagegen: Schärfere Regelungen verhindern solche Taten nicht und treffen grundlos legale, gesetzestreue Waffenbesitzer und weitere unbeteiligte Bevölkerungsgruppen.

"Mit dem Aktionismus wird der Bevölkerung ein Gewinn an Sicherheit vorgegaukelt. Erschaffen werden soll ein Bürokratiemonster, das selbst Experten der Polizei für nicht umsetzbar halten", sagte Friedrich Gepperth, Vorsitzender des Forum Waffenrecht. Die geplanten Verschärfungen sorgten dafür, dass Fachkräfte in den Sicherheitsbehörden mit bürokratischen Vorgaben beschäftigt seien, anstatt Kriminalität zu bekämpfen. Seehofer geht mit seinen Vorschlägen weit über die Vorgaben der europaweiten Feuerwaffenrichtlinie hinaus und bricht damit seine Zusage, dass die Richtlinie nur eins zu eins umgesetzt werden sollte. Die Richtlinie musste bereits bis September 2018 in deutsches Recht umgesetzt werden. Eine Fristverlängerung läuft Ende Dezember aus.

Nun sollen unter anderem generelle Waffenverbotszonen eingeführt werden: Darin wären nicht nur Taschenmesser ab einer Klingenlänge von vier Zentimetern bereits verboten, sondern auch ein unbestimmter Kreis von "gefährlichen Gegenständen". Sogar Glasflaschen könnten unter das Verbot fallen. In den Zonen soll es Personenkontrollen ohne Anlass geben. Die Verbände des Forum Waffenrecht und der Deutsche Schützenbund sehen darin einen Schritt hin zum Überwachungsstaat. Solche Zonen haben erhebliche Auswirkungen auf die gesamte Bevölkerung, Anwohner, Besucher, Kunden von ansässigen Geschäften oder auf Handwerker. Auch wenn Ausnahmen im Gesetz und in der Verbotszonenverordnung vorgesehen werden, verbleiben erhebliche Unsicherheiten. Für sehr viel wirksamer halten die Verbände und Experten der Polizei ein individuelles Verbot von Waffen für bereits straffällig gewordene oder anderweitig aufgefallene Personen. Dies ist nach Ansicht von Polizeiexperten auch in der Praxis weit praktikabler. Das Bundesinnenministerium lehnt diese Vorschläge dagegen vehement ab.

Eine weitere geplante Verschärfung ist die verpflichtende Verfassungsschutzabfrage bei der Zuverlässigkeitsüberprüfung. Die acht Verbände begrüßen zwar die Absicht, Extremisten den Zugang zu Waffen zu verwehren. Sie kritisieren aber, dass mit der geplanten Änderung alle legalen Waffenbesitzer unter Generalverdacht gestellt würden. Ein Mehr an Sicherheit werde damit nicht geschaffen. Denn der Verfassungsschutz kann bereits jetzt auf die Daten im Nationalen Waffenregister zugreifen und so Extremisten den Zugang zu Waffen gezielt verwehren.

Die EU-Feuerwaffenrichtlinie nutzt Minister Seehofer auch als Vorwand dafür, Sportschützen weiter zu schikanieren: Die Anforderungen für den Besitz von bereits legal erworbenen Waffen sollen drastisch angehoben werden. Die hohen Anforderungen, die für den Erwerb gelten und die durch die Rechtsprechung schrittweise angehoben werden, sollen künftig auch für den weiteren Besitz gelten. In der Praxis bedeutet das: Für jede legale Waffe muss der Besitzer künftig 18 Schießtermine jährlich vorweisen. Kein Anschlag würde dadurch verhindert.

Ein Bürokratiemonster ist auch die neue Regelung zu Magazinen mit mehr als 10 Schuss für Gewehre sowie 20 Schuss für Pistolen und Revolver. Diese Magazine, die bisher völlig frei erwerbbar waren, sollen künftig verboten werden. Auch damit geht Seehofer über die Richtlinie hinaus. Die geplante Regelung verschärft auch die Rechtsunsicherheit, die schon die Richtlinie begründet hat. Die Regelung verlangt vom einzelnen Magazinbesitzer eine eigene Beurteilung des Magazins, die schon für den kriminaltechnischen Dienst der Polizei kaum zu bewältigen wäre. Damit geht auch dieses Vorhaben weit über die Vorgaben der EU-Feuerwaffenrichtlinie hinaus. Die Verbände lehnen dies ab.

Weitere Verschärfungen sind geplant, die Handel und Hersteller von Waffen negativ beeinflussen - ohne ein Plus an Sicherheit zu erreichen. Die Verbände fordern Minister Seehofer und die Abgeordneten des Bundestages auf, unsinnige Restriktionen für legale Waffenbesitzer ersatzlos zu streichen. Stattdessen sollten die Voraussetzungen geschaffen werden, den illegalen Waffenbesitz endlich effektiv zu bekämpfen.

Das deutsche Waffengesetz ist eines der strengsten weltweit. Der Terrorismusexperte Peter Neumann vom Londoner King's College sagte kürzlich gegenüber der Augsburger Allgemeinen, dass das strenge Waffenrecht in Deutschland bei dem Anschlag in Halle vermutlich sogar zahlreichen Menschen das Leben gerettet habe, weil der Täter keinen Zugang zu legalen Waffen gefunden hat.

Die unterzeichnenden Verbände vertreten mehr als 2 Mio. Mitglieder in über 15.000 Vereinen in ganz Deutschland. Die im Forum Waffenrecht zusammengeschlossen Verbände sind unter anderem der Deutsche Jagdverband e. V., der Bund Deutscher Sportschützen e. V., der Bund der Militär- und Polizeischützen e. V., die Deutsche Schießsport Union e. V., der Bundesverband Schießstätten e.V., der Verband deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler e. V. und der Verband der Hersteller von Jagd-, Sportwaffen und Munition.

 

Dies ist eine gemeinsame Pressemeldung des Deutschen Schützenbundes mit den im Forum Waffenrecht organisierten Verbänden.

 

Pressemeldung Waffenrecht DSB plus Verbände

 

Ehrungen fr langjhrige MG Silber ohne Jahr

Immer wieder kommt die Frage auf: "Wie kann ich über NEON Langjährige Ehrungen (WSV + DSB) für meine Vereinsmitglieder beantragen?"

Die Ehrungsvorschläge für das Folgejahr werden den einzelnen Vereinen bis spätestens Ende September in unserer Mitgliederverwaltung zugeteilt.

Wie Sie die Ehrungsvorschläge finden und der genaue Bearbeitungsablauf werden in der Schritt-für-Schritt-Anleitung detailiert beschrieben.

hier

 

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