Württembergischer Schützenverband 1850 e.V.

Aktuelles


Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs auf Outdoor-Sportanlagen seit 11.05.2020 - Indoor-Sportanlagen folgen zeitnah


Seit Montag 11.05.2020 ist in Baden-Württemberg die Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs auf Outdoor-Sportanlagen gestattet. Die Definition von Außenanlagen für den Schießsport wurde nun wie folgt festgelegt:

  1. Offene Schießstände ohne Umschließungen. Hierzu zählen z. B. offene Schrotschießstände sowie Biathlon-und Field-Target-Anlagen.
  2. Offene Schießstände mit Umschließung des Schützenstandes. Bei dieser Bauart ist der Schützenstand bis auf die Ausschuss- bzw. Schießbahnseite durch Bauteile allseitig umschlossen.
  3. Offene Schießstände mit teilweiser Umschließung der Schießbahn. Bei dieser Bauart, auch als „teilgedeckter Schießstand“ bezeichnet, besteht neben der Umschließung des Schützenstandes zusätzlich eine Teileinhausung der Schießbahn über 5 Meter Länge (ab Feuer-/Schießlinie) hinaus.

Die Öffnung von Indoor-Schießanlagen und Schützenhäusern ist in Baden-Württemberg erst in einem zweiten Schritt geplant. Nach aktuellen Informationen des Kultusministeriums soll diese nun zeitnah zum 02.06.2020 erfolgen. Wir informieren umgehend, sobald nähere Informationen bekannt sind. Die umzusetzenden Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen stehen aktuell noch nicht im Detail fest (Stand 18.05.2020) und werden sobald als möglich hier ergänzt.

 

Bei der Aufnahme des Sportbetriebs ist unbedingt auf die Einhaltung der vorgeschriebenen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen zu achten. Gemäß der Verordnung des Kultus- und Sozialministeriums Baden-Württemberg vom 10.05.2020 lauten dieses wie folgt:

  1. Während der gesamten Trainings- und Übungseinheiten muss ein Abstand von mindestens eineinhalb Metern zwischen sämtlichen anwesenden Personen durchgängig eingehalten werden; ein Training von Sport- und Spielsituationen, in denen ein direkter körperlicher Kontakt erforderlich oder möglich ist, ist untersagt.
  2. Trainings- und Übungseinheiten dürfen ausschließlich individuell oder in Gruppen von maximal fünf Personen (incl. Aufsicht und ggf. Trainer) erfolgen; bei größeren Trainingsflächen wie etwa Fußballfeldern, Golfplätzen oder Leichtathletikanlagen ist jeweils eine Trainings- und Übungsgruppe von maximal fünf Personen pro Trainingsfläche von 1000 Quadratmetern zulässig --> (Beispiel des Bogensportclubs Schömberg zur Platzaufteilung für das Outdoortraining)
  3. Die benutzten Sport- und Trainingsgeräte müssen nach der Benutzung sorgfältig gereinigt und desinfiziert werden.
  4. Kontakte außerhalb der Trainings- und Übungszeiten sind auf ein Mindestmaß zu beschränken, dabei ist die Einhaltung eines Sicherheitsabstands von mindestens eineinhalb Metern zu gewährleisten; falls Toiletten die Einhaltung dieses Sicherheitsabstands nicht zulassen, sind sie zeitlich versetzt zu betreten und zu verlassen.
  5. Die Sportlerinnen und Sportler müssen sich bereits außerhalb der Sportanlage umziehen; Umkleiden und Sanitätsräume, insbesondere Duschräume, bleiben mit Ausnahme der Toiletten geschlossen.
  6. In den Toiletten ist ein Hinweis auf gründliches Händewaschen anzubringen; es ist darauf zu achten, dass ausreichend Hygienemittel wie Seife und Einmalhandtücher zu Verfügung stehen; sofern diese nicht gewährleistet sind, müssen Handdesinfektionsmittel zur Verfügung gestellt werden.

 

Zum Download:

>>> PLAKAT - Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen bei Wiederaufnahme des Sportbetriebes <<<

>>> Musterliste zur Dokumentation von Trainingsteilnehmern im Verein <<<

>>> Zum Aushang in den Vereinen: Hinweisschild zum richtigen Händewaschen <<<

 

Für jede Trainings- und Übungsmaßnahme ist eine verantwortliche Person zu benennen, die für die Einhaltung der oben genannten Auflagen verantwortlich ist. Die Namen aller Trainings- bzw. Übungsteilnehmerinnen und -teilnehmer sowie der Name der verantwortlichen Person sind in jedem Einzelfall zu dokumentieren.

Von der Teilnahme am Trainings- und Übungsbetrieb ausgeschlossen sind Personen, die in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem Kontakt mit einer infizierten Person noch nicht 14 Tage vergangen sind, oder die Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur aufweisen.

 

Wir bitten weiterhin um die notwendige Geduld – wir tun alles dafür, unsere Vereine und unseren Sport Schritt für Schritt aus der Krise zu begleiten.

25.05.2020

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SCHÜTZENVEREIN IST GEMEINSCHAFT

Öffentlichkeitsarbeit ist nicht nur Pressearbeit - gelungener Workshop des Deutschen Schützenbundes mit Dr. Karin Baumhöver in Stuttgart

In der Öffentlichkeit hängt den Schützenvereinen oft der Ruf noch nach, dass die aktiven Schützen außerhalb der Gemeinden ein stilles Dasein auf traditionelle und altbackene Art fristen. Der Deutsche Schützenbund begrüßte Teilnehmer von Schützenvereinen und -Verbänden aus Baden-Württemberg und Hessen zum Seminar "Medienarbeit im Verein" ins SpOrt in Stuttgart und zeigte unter der Moderation von Dr. Karin Baumhöver Möglichkeiten auf, wie dieses Image ohne den Verlust der eigenen Wurzeln aufpoliert werden kann. Der Württembergische Schützenverband war ein würdiger Gastgeber für einen umfangreichen aber dennoch kurzweiligen Workshop, der angesichts der engagierten wie auch angeregten Diskussionen und Beiträge der Teilnehmerinnen und Teilnehmer offenbar Eindruck hinterlassen hat.

Daniela Kelm, die in der Geschäftsstelle des Württembergischen Schützenverbands unter anderen die Aufgabenbereiche Marketing, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen begleitet, hieß im Namen ihres Landesverbands die 16 Workshop-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer willkommen, die von der Nähe der Schweizer Grenze bis hin nach Mittelhessen nahe bei Wiesbaden anreisten. Die Referentin Dr. Karin Baumhöver versah ihre Präsentationen zu den Themen Medienarbeit im Verein, Schreibschule, Social Media und Nachwuchs sowie eigene Präsentationen mit Fallbeispielen und Checklisten für die praktische Anwendung. Insbesondere die neuen Medien und damit verbunden die neu eingeführte Datenschutzverordnung DSGVO lösten eine breite und lebhafte Diskussion aus und unterstreichen, dass die Schützen die Zeichen der Zeit erkannt haben und dran bleiben wollen, um für die Zukunft gerüstet zu sein. In diesem Zusammenhang passte die Verbindung mit der Nachwuchsgewinnung, da gerade die jungen Schützen mit ihrem technischen Know-How einen entscheidenden Beitrag zur Optimierung der Öffentlichkeitsarbeit leisten können. Dr. Karin Baumhöver, die neben dem Bereich des Sports in der Versicherungswirtschaft für den Bereich externe Kommunikation tätig ist, konnte interessante Denkanstöße geben und bezog stets die beteiligten Schützinnen und Schützen ein. So mancher berichtete über eigene Erfahrungen, Homepagegestaltung, Presseberichte, Umgang mit den lokalen Medien und Nachwuchsgewinnung sowie öffentliche Veranstaltungen der Vereine. Die Gruppe arbeitete heraus, dass für den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit Faktoren wie eine klare Struktur (mit Presseberichten alleine ist es nicht getan), die Vernetzung mit anderen kommunalen Trägern und Vereinen, ein intensives Vorarbeiten zur Einhaltung der Datenschutzrichtlinien sowie die Betreuer- und Jugendgewinnung und deren Einbindung in die Außendarstellung der Vereine unerlässlich sind. Mit einer "Fahrstuhlrede", in der der Verein gegenüber den Medien oder anderen Interessenten vorgestellt werden sollte, traten einige Teilnehmer vor die Gruppe und zeigten auf, wofür ihre Schützenvereine stehen und was sie erreichen wollen - eine praktische Übung, die sehr gut ankam.

Abschließend richteten die anwesenden Sportfunktionäre ihren Wunsch an die Referentin Dr. Karin Baumhöver, die besprochenen Themen, insbesondere die zukunftsorientierten Aufgaben, in der einen oder anderen Folgeveranstaltung zu vertiefen. Jeder nahm auf seiner Heimreise so manchen Eindruck mit, den sie oder er dem Verein oder dem Verband gerne vermitteln möchte.

Text: Wolfgang Feustel / 13.06.2018

 

 

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