Württembergischer Schützenverband 1850 e.V.

AP1110758m Sonntag den 22. April 2018 herrscht wieder Hochbetrieb auf dem Sportgelände in Starzach (bei Tübingen). Der Sportschützenverein Starzach richtet die erste nationale Qualifikation im Target Sprint für die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Changwon (Korea) sowie für die internationalen Target Sprint Wettbewerbe in Italien, Deutschland und Großbritannien aus.
Gleichzeitig werden im Rahmen dieser Wettkämpfe auch die Landesmeisterschaften des Württembergischen Schützenverbandes im Target Sprint ausgetragen, welche für die Sportler aus Württemberg die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften in dieser Disziplin sind. Für die Veranstaltung in Starzach haben bereits 80 Sportler aus ganz Deutschland gemeldet.

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr, werden auf dem Gelände bei der Mehrzweckhalle in Starzach sicher wieder spannende Wettkämpfe auf hohem Niveau geboten. Sämtliche Weltmeister und WM-Medaillengewinner des vergangenen Jahres haben ihre Teilnahme bereits zugesagt und so dürfen sich die Zuschauer ganz besonders auf Anita Flack, Madlen Guggenmos, Michael Herr und Sven Müller, vier aktuelle Weltmeister, freuen. Allerdings wird diesen Weltmeistern in Starzach nichts geschenkt werden, denn auch sie müssen sich, wie alle anderen, für die Teilnahme an der WM und den internationalen Wettkämpfen qualifizieren.
Weitere Stationen sind dann Lindlar (bei Köln) am 12. Mai, Adelheide (bei Delmenhorst) am 27.Mai und Hannover am 10. Juni.
Die Wettkämpfe in Starzach beginnen um 9:30 Uhr mit den Qualifikationswettbewerben, aus denen sich dann jeweils die besten 10 Sportler in jeder Klasse für die Finalwettbewerbe qualifizieren, welche dann ab 14:00 Uhr ausgetragen werden. Die Veranstalter hoffen auch auf viele Zuschauer für diese sehr dynamischen und spannenden Wettbewerbe.

Aktuelle Infos gibt es auf der Homepage des SSV Starzach.

18.03.2018

Auch im letzten Rennen der Paralympics 2018 konnte sich Andrea wieder eine Medaille sichern. Nach viermal Silber gewann Sie im Slalom die Bronzemedaille.

14.03.2018

Auch beim vierten Start in Pyeongchang gelang Andrea der Sprung auf das Treppchen. Im Riesenslalom gewann sie die Silbermedaille.

13. März 2018

Im dritten Wettkampf, der Super-Kombination, konnte Andrea einen hervoragenden zweiten Platz belegen und sicherte sich damit ihre dritte Silbermedaille. Sie musste sich nur der Kanadierin Mollie Jepsen mit 0.37 Sekunden geschlagen geben. In der Nacht vom 13. auf den 14. März geht die Jagd nach Gold für Andrea weiter. Dann in der Disziplin Riesenslalom.

12. März 2018

Bereits in ihren ersten beiden Wettkämpfen hat sich unsere Auszubildende Andrea Rothfuss bei den Paralympischen Spielen jeweils eine Silbermedaille gesichert. In der Disziplin Ski Alpin Abfahrt stehend musste sie sich mit einem Rückstand von 2.23 Sekunden lediglich ihrer größten Konkurrentin aus Frankreich, Marie Bochet, geschlagen geben. Beim Super-G stehend betrug der Rückstand nur hauchdünne 0.27 Sekunden.

Herzlichen Glückwunsch! 


Eine Übersicht über alle Wettkämpfe finden Sie beispielsweise auf der Homepage des ZDF.

Am morgigen Freitag beginnen im südkoreanischen PyeongChang die XII. Paralympischen Winterspiele. Nach Turin 2006, Vancouver 2010 und Sotschi 2014 nimmt unsere Auszubildende Andrea Rothfuss bereits zum vierten Mal daran teil und kämpft im Ski Alpin erneut um einen Podestplatz. 2014 gewann sie ihre erste Goldmedaille. 

Wer die Wettkämpfe live verfolgen möchte, muss, wie bereits bei den Olympischen Spielen, lange wach bleiben oder früh aufstehen. Eine Übersicht über alle Wettkämpfe finden Sie beispielsweise auf der Homepage des ZDF.

Andrea, wir drücken Dir ganz fest die Daumen!

Der DSB hat bei seiner aktuellen Sitzung der Technischen Kommission und im Bundesausschuss Sportschiessen Sportordnungsänderungen beschlossen, die mit sofortiger Wirkung (ab 24.02.18) Gültigkeit haben. Eine Übersicht finden Sie in unserem Servicebereich.

Wir bitten Sie, diese Regelanpassungen unbedingt zu beachten und entsprechend umzusetzen.

IMG 1515 kleinerBogenschießen: Welzheimer Bogenschützen beenden nach einer kuriosen Entscheidung die Bundesligasaison auf Platz fünf

(wdt) Den Mannschaftsverantwortlichen war es auf Anhieb klar, für manchen Funktionär des Deutschen Schützenbundes und für viele Zuschauer nicht. Es ging um den Einzug ins Halbfinale. Berlin und Welzheim hatten in der Qualifikationsrunde jeweils drei Matchpunkte erreicht. Das Schiedsgericht bat zum Stechen. Welzheim siegte. Berlin kam trotzdem weiter.

Sandra Sachse, Betreuerin des Welzheimer Teams, hatte den Berliner Schützinnen und Schützen sowie deren Trainerin sofort nach Beendigung des entscheidenden dritten Matches der Qualifikationsrunde (5:1 für Welzheim) zum Einzug ins Halbfinale gratuliert. Der Tabellenstand zeigte jeweils drei Matchpunkte, die Satzpunkte sprachen eindeutig für Berlin. Elf Satzpunkte standen für die Mannschaft aus der Bundeshauptstadt zu Buche, neun für die Welzheimer. Damit war es eigentlich klar: Platz zwei für Berlin, das damit den Einzug ins Halbfinale geschafft hatte, Platz drei für die Welzheimer, die ab diesem Zeitpunkt zu Zuschauern werden sollten.

Und dann kam die Überraschung. Die DSB-Verantwortlichen ließen die Satzpunkte außer Acht, orientierten sich am Gleichstand der Matchpunkte und holten die Athleten beider Mannschaften noch einmal zu einem Stechen an die Schießlinie. Dass die Welzheimer das Stechen (30:30) auf Grund eines Pfeils, der näher am Zentrum der Scheibe eingeschlagen war, gewannen, war schließlich Makulatur. Noch während die Athleten im Stechen ihre Pfeile fliegen ließen, wurde kräftig im DSB-Regelwerk geblättert und schließlich festgestellt: Das Stechen hätte gar nicht stattfinden dürfen, weil die elf Satzpunkte der Qualifikationsrunde eindeutig für Berlin sprachen. Pech für die Welzheimer Athleten, ärgerlich für die 50 nach Wiesbaden mitgereisten Welzheimer Fans, die ihre Mannschaft nach dem gewonnenen Stechen bereits im Halbfinale wähnten.

Dass Christian Weiss, Jeff Henckels und Camilo Mayr bereits nach der Vorrunde die Segel streichen mussten, lag aber sicherlich nicht am Match gegen Berlin und dem überflüssigen Stechen, in dem die Welzheimer ihr wahres Können zeigten. Das Trio verpatzte bereits den Start in den Wettbewerb und verlor gleich das erste Match gegen Blankenfelde klar mit 0:6 (56:57, 56:58, 54:57). Und auch im zweiten Match kamen die drei Welzheimer gegen Ebersberg trotz einer deutlichen Leistungssteigerung nicht über ein 4:4 Unentschieden (58:59, 58:56, 59:60, 59:53) hinaus.

Schließlich zeigte die Abschlusstabelle drei Nordvereine auf den Medaillenplätzen. Berlin mit den beiden amtierenden Hallen-Weltmeisterinnen in Mannschaft und Einzel Lisa Unruh und Elena Richter holte sich den 5. Meistertitel und zog dadurch mit Welzheim gleich. Die Blankenfelder Bogenschützen sicherten sich Silber, der SV Querum holte sich Bronze. Aus dem Süden belegte die FSG Tacherting, die als Tabellenführer der Qualifikationsgruppe A in die Finalrunde einzog, Platz vier. Ebersberg und Neumarkt landeten auf den Plätzen sieben und acht.

Die einzelnen Ergebnisse finden Sie auf der Homepage des DSB.