Württembergischer Schützenverband 1850 e.V.

15.02.2021 - Mit Beschluss vom 15. Dezember 2020 hat die Landesregierung Baden-Württemberg eine neue Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) erlassen. Die neue Verordnung trat am 15. Dezember 2020 in Kraft. Zuletzt haben die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 10. Februar 2021 entschieden, die bundesweiten Einschränkungen bis einschließlich 7. März 2021 zu verlängern. Klicken Sie hier zur Übersicht der aktuellen Regelungen.

Nach Anfrage an das Kultusministerium liegt nun auch die Festlegung zum Schießen auf teilgedeckten Anlagen vor:

Schießsportanlagen dürfen nur im Freien und auch nur dort betrieben werden, wenn sie weitläufig sind (§ 1d Absatz 1 Satz 3 und 4 der Corona-Verordnung). Der Betrieb gedeckter oder teilgedeckter Sportanlagen ist nach § 1d Absatz 1 Nummer 4 der Corona-Verordnung untersagt, da sie lt. Verordnung nicht als „weitläufig“ eingestuft werden können.

Seither wurde eine Unterscheidung vorgenommen, ob Sport im Freien oder in einer Sportanlage ausgeübt wird. Diese Unterscheidung wurde jetzt aufgehoben. Unabhängig, ob im öffentlichen Raum (z. B. im Wald) oder in einer Sportanlage, es gelten die nachfolgenden kursiven Regelungen.

Öffentliche und private Sportanlagen und Sportstätten einschließlich anderer Einrichtungen wie Fitnessstudios oder Yogastudios sind weiterhin geschlossen. Ausgenommen ist die Nutzung für den Reha-Sport, Schulsport, Studienbetrieb, Profi- oder Spitzensport und für dienstliche Zwecke (etwa Polizei und Feuerwehren). Für den Freizeit- und Amateurindividualsport dürfen öffentliche und private Sportanlagen oder Sportstätten in geschlossenen Räumen nicht genutzt werden.

Bei allen Aktivitäten im Freien sind die Regelungen der Ausgangsbeschränkungen zu beachten. 

Bogensportanlagen und Wurfscheibenanlagen gelten als „weitläufige Anlagen“.

Das Ministerium weist noch auf eine weitere Änderung hin, die seit dem 18. Januar gilt:

Für Sport und Bewegung im öffentlichen Raum (außerhalb von Sportanlagen und Sportstätten) sowie auf weitläufigen privaten und öffentlichen Sportanlagen im Freien gilt die Regelung: Alle Angehörige des eigenen Haushalts plus eine weitere Person, die nicht zum eigenen Haushalt gehört. Kinder bis 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt (siehe § 9 Absatz 1 Corona-Verordnung).

„Die Stadt- und Landkreise sind angewiesen, nächtliche Ausgangsbeschränkungen von 21 bis 5 Uhr per Allgemeinverfügung umzusetzen, wenn die 7-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner sieben Tage in Folge in einem Land- oder Stadtkreis bei einem diffusen Infektionsgeschehen überschritten ist und bei Berücksichtigung aller bisher getroffenen anderen Schutzmaßnahmen die wirksame Eindämmung der Verbreitung von Erkrankungen mit dem Coronavirus ansonsten gefährdet ist. Dies ist nicht über die Corona-Verordnung geregelt, sondern über einen Erlass des Sozialministeriums.“

Vereinssitzungen können stattfinden. Es ist jedoch kritisch zu prüfen, ob diese nicht verschoben oder virtuell durchgeführt werden können.

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